«Eine, die schreiben muss - Sylvia Kling»- JMB

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Im Geiste bleib ich gefräßig - zu vieles ist nur mäßig!

Der Poetin Worte krachen oder säuseln, sie swingt und singt, mimt und gestikuliert, denn die brennendsten Themen der heutigen Zeit gilt es zu hinterfragen: Altersarmut sowie auch der Jungen, Krieg nah und fern, die Krankheiten von Jedermann sowie das analoge und digitale Leben von uns allen.

Doch es ist weit gefehlt, wenn man einen wütenden Teufel anzutreffen gedenkt: Denn mit Herz, Verstand und viel Liebe weiß die Poetin auch die Wunden der Menschen zu stillen. Ihre Arbeiten sind vielfältig und bunt, nicht nur an der Oberfläche, sondern auch in der Tiefe. Kraftvoll, direkt und tabulos greift sie nach dem Menschen, ohne ihn mit groben Worten zu schänden, denn der Poetin Handwerkzeug sind auch die leisen Töne, das Augenzwinkern, das Lachen.

Sylvia Kling ist rastlos und bricht in ihren Gedichten jeden neuen Tag auf, um diesem Leben ein Hohelied zu singen, denn unerbittlich und nimmermüde dringt ihr Schreiben von innen nach außen.

Der samtseidige Bass des Musikers Volker Wolfram begleitet die Autorin in das Irgendwann und Irgendwo der Gegenwart. Sein Spiel ist der Teppich, auf dem Sylvia Kling ihre Worte ausbreitet, die weichzart bis hartkantig auf diesem tänzelnd, marschierend oder stampfend den Staub aufwirbeln.

Im Geiste bleib ich…